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Hollie McNish

Das sagt einem ja keiner

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Informationen: , 14.99 €

Verlag: rororo

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Redaktion

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Rezension

"Ich sitze auf dem Klodeckel. Wiedermal. Es riecht nach Scheiße, und mein Baby schläft." Die britische Slam-Poetin Hollie McNish hat Tagebuch geführt, über ihre Schwangerschaft und die Zeit nach der Geburt. Wie es dieser Textform gebührt, sind 521 Seiten schonungslose Innensicht dabei herausgekommen. Die heute Dreißigährige kotzt sich in Versen und Prosa aus über das Bahnfahren mit Wasserballonbauch, die Begegnung mit der wabbeligen Plazenta bei der Geburt und ihren Kampf mit dem öffentlichen Stillen - und wie sie diesen verlor, indem sie sich aus Scham auf eine öffentliche Toilette zurückzog. Gerade dass sie alles so offen ausspricht, ist erfrischend bei einem Thema, das allzu oft pastellfarben verpackt wird. Ein Kind zu bekommen ist auch für Hollie eine wunderbare Erfahrung, trotz Scheiße, Blut und Tränen, was sich in vielen zärtlichen Zeilen offenbart. Als Leser verfolgt man ihre Grenzüberschreitungen und erlebt, wie sie sich immer mehr auf ihr Kind und ihren Partner einlässt. Ihre Texte, die am Anfang bisweilen nur an der Oberfläche kratzen, gewinnen im Verlauf des Buches, das in Großbritannien prompt zum Bestseller wurde, immer mehr an Tiefe und Mut.

(man)

Kurzbeschreibung

Vom ersten Tag ihrer Schwangerschaft an führt Hollie McNish Tagebuch darüber, wie es ist, ein Kind zu erwarten, zu kriegen, zu haben. Ein Tagebuch über alles, was ihr vorher niemand gesagt hat, über heimliche Gefühle und ungehörige Gedanken. Ein poetisches Tagebuch, McNish wechselt ständig zwischen Prosa und Gedicht und in den Gedichten aufs hinreißendste zwischen hohem und hemdsärmligem Ton, ihr Ernst ist nie heilig und ihre Ironie nie feige. Hollie McNishs Buch gehört zum Schönsten,Authentischsten und Originellsten, was je zum Thema Elternschaft verfasst worden ist.


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