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Elizabeth Day

Die Party - Wie gut kennst du deinen besten Freund?

THRILLER UND KRIMIS

Informationen: , 20 €

Verlag: Dumont

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Redaktion

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Rezension

Sind Kunstkritiker Martin und Finanzmakler Ben seit 25 Jahren beste Freunde? Oder ist Martin der "kleine Schatten", der sich im Internat und später in Cambridge aus dem sozialen Abseits in Bens Vertrauen geschlichen hat? Auf die luxuriöse Party zu Bens 40. Geburtstag war Martin eingeladen, doch aus Aufzeichnungen eines Polizeiverhörs und der Psychiatrie wird klar, dass etwas dramatisch schiefgegangen ist. Elizabeth Day steigert die Spannung mit bekannten Mitteln, die sie neu und ungewöhnlich komponiert: Rückblicke des neidischen Außenseiters inmitten selbstsicherer, verwöhnter Mitschüler, die Geheimnisse, die ihm seinen Wunsch dazuzugehören erfüllen, wechselnde Erzählperspektiven mit unzuverlässigen Erinnerungen. Die Geschichte einer obsessiven Liebe entwickelt sich zur Erkundung des Geldadels, und Day legt die Grausamkeit unter der glamourösen Oberfläche wie mit dem Skalpell bloß. Im Mittelpunkt steht die Frage, warum manche Menschen von dem besessen sind, was sie nicht bekommen können, und wie viel Energie Lebenslügen kosten. Martin kann als Soziopath und Narziss durchaus Patricia Highsmith' Tom Ripley das Wasser reichen und sorgt für Spannung bis zur letzten Seite.

(lk)

Kurzbeschreibung

Martin Gilmour ist ein Einzelgänger. Aufgewachsen in trostlosen Verhältnissen, seinen Vater hat er nie kennengelernt. Seine Mutter hasst er bis zum heutigen Tag und meidet den Kontakt mit ihr, wo es nur geht. Es gibt nur einen Menschen, der ihm wirklich etwas bedeutet: Ben. »Mein bester Freund Ben«, sagt Martin. Wenn er es sich auch nicht eingesteht, so dreht sich in seinem Leben doch alles darum, Ben zu gefallen und ähnlich zu sein. Ben ist das genaue Gegenteil von Martin: attraktiv, beliebt, reich. Durch seinen Freund lernt er eine andere Welt kennen: die Welt der Oberschicht, der Privilegierten. Martin genießt es, dazuzugehören. Und so tut er alles für Ben – wirklich alles. Nach Jahren des Selbstbetrugs hat auch Lucy das begriffen. Ihr Ehemann Martin mag sie und braucht sie, aber Liebe? Liebe empfindet er nur für den Freund. Längst hat Martin, in scheinbarer Selbstlosigkeit, dafür gesorgt, dass dieser sich nie von ihm lösen kann. »Bens kleiner Schatten«, nennt ihn Bens Ehefrau Serena. Doch grenzenlose Hingabe kann lästig werden – so wie eine gemeinsame dunkle Vergangenheit.


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