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Vicente Alfonso

Die Tränen von San Lorenzo

THRILLER UND KRIMIS

Informationen: , 20 €

Verlag: Unionsverlag

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Redaktion

Leser

Rezension

In einer Bar geschieht ein Mord, ein Journalist untersucht das Verschwinden einer Heiligen, ein Zauberer vollzieht einen Entfesselungstrick und ein Psychiater schreibt ein Buch über seinen Patienten Remo. Denn Remo ist der Hauptverdächtige für den Mord in der Bar - oder besser gesagt: einer der Hauptverdächtigen, denn er ist von seinem Zwillingsbruder Rómulu nicht zu unterscheiden. Allerdings ist Rómulu verschwunden - und Remo beteuert seine Unschuld. Die Brüder könnten auch etwas mit dem Verschwinden der Heiligen zu tun haben. Vicente Alfonso inszeniert diesen Kriminalroman wie ein virtuoses Puzzlespiel: Die Teile sind Kapitel, deren Überschriften stets einen Hinweis auf die Verortung geben, zusammensetzen muss der Leser sie aber selbst. Dabei scheint es stets mehrere richtige Lösungen zu geben, jedes Teil verändert das Gesamtbild und ergibt eine neue, plausible Erklärung. Das Ergebnis ist schließlich ein bestechendes Werk über die Wahrheit und das Zwillingsein. Und hier kennt sich Vicente Alfonso ebenfalls aus: Auch er hat einen Zwilling. Deshalb versucht er mit seinem Roman auch, eine Antwort auf eine wohl oft gestellte Frage an ihn zu geben: Wie fühlt es sich an, einen Zwilling zu haben?

(sh)

Kurzbeschreibung

Torréon, die Stadt in Mexiko, ist im Ausnahmezustand. In einer Bar geschieht ein Mord und der Verdacht fällt auf die Ayala-Zwillinge. Auf beide, denn Remo von Rómulo zu unterscheiden, ist schwierig. Was keiner ahnt: Zwilling zu sein, ist eine Qual. Vor allem, wenn sie identisch scheinen, aber höchst unterschiedlich sind. Rómulo verschwindet und Remo begibt sich in therapeutische Behandlung. Er wirkt verschlossen, doch die bohrenden Fragen des Analytikers bringen ihn zum Reden. Blufft er nur, um sich reinzuwaschen, wie alle Welt glaubt? Warum ist der Bruder, Rómulo, verschwunden, und wer steckt hinter dem Mord an ihrer Mutter? Warum ist ihr Grab leer? Der Therapeut glaubt an Remo und geht auf Spurensuche. Zeitgleich untersucht ein Journalist das Verschwinden der geheimnisvollen, heiligen Niña – hat sie etwas mit den Brüdern zu tun? Und dann ist da noch ein hoher Politiker, der in der Angelegenheit gerne ein Wörtchen mitreden möchte.


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