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Henning Mankell

Erinnerung an einen schmutzigen Engel

ERZÄHLUNGEN UND ROMANE

Informationen: , 21.9 €

Verlag: Zsolnay

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Rezension

Die Tage von Kurt Wallander sind vorüber, und Henning Mankell kann sich mehr denn je seinen eigentlichen Lieblingsthemen widmen: dem Schicksal Afrikas, vor allem seiner Wahlheimat Mosambik und dem Porträt starker Frauen. In „Erinnerung an einen schmutzigen Engel“ verbindet er beides miteinander. Das Buch beruht auf einer wahren Geschichte.

Die Schwedin Hanna, ältestes Kind einer armen Familie, bricht 1904 an Bord eines Dampfers mit Holz in Richtung Australien auf. Sie arbeitet als Schiffsköchin, heiratet bald den jungen Steuermann Lundmark und wird schon nach einem Monat Witwe. Als das Schiff in Mosambik anlegt, flüchtet sie von Bord und findet Unterschlupf bei einer Schwarzen. Wenig später wird aus der armen Schwedin Hanna eine vermögende junge Frau, die sich Ana Branca nennt und ein Bordell leitet. Das Schicksal hält für Ana Branca viele tragische und dramatische Wendungen bereit – Neid und Eifersucht, Intrigen und Mord, berauschende Glücksgefühle und ein nie ganz versiegendes Heimweh, gespeist aus ihren Erinnerungen. Am Ende verschwindet Hanna so, wie sie gekommen ist – lautlos, ohne Spuren zu hinterlassen.

(mvs)

Kurzbeschreibung

Schweden, Anfang 20. Jahrhundert: Die junge mittellose Hanna muss als älteste von fünf Geschwistern ihr Heimatland verlassen und kommt in die portugiesische Kolonie Mocambique. Sie wird dort ein Vermögen erben, ein Bordell leiten und einige Jahre später spurlos wieder verschwinden. Auf der Grundlage weniger überlieferter Dokumente hat Bestsellerautor Henning Mankell einen spannenden, farbenprächtigen Roman über eine außergewöhnliche Frau geschrieben, die ihren eigenen Weg zwischen den weißen Rassisten und der schwarzen Bevölkerung in Afrika finden muss. "Engagierter Lehrroman und Gesellschaftsanalyse als leicht konsumierbarer Mainstream: Das ist, in alter Frische, der neue Henning Mankell." Dorothee Frank, Ö1, 24.07.12 "Mankell erweist sich als blendender Erzähler. Ob im eiskalten Norden oder in Afrika mit seiner Hitze, seinen Gerüchen, seinen Farben: Der Leser erlebt und fühlt in der Sinnlichkeit der Worte das Geschilderte." Arno Renggli, Neue Luzerner Zeitung, 26.07.12 "Mankell schafft unvergessliche Bilder. Zärtliche und brutale, heiße, staubige und eiskalte." Peter Pisa, Kurier, 28.07.12 "Mit nie gekannter und bisweilen verstörender Deutlichkeit schildert Mankell die tiefe Kluft im Denken von Schwarzen und Weißen. (...) Sein Roman ist ein brillantes Lehrstück in Sachen Intoleranz und europäischer Hybris." Petra Pluwatsch, Kölner Stadt-Anzeiger, 28.07.12 "Es ist Henning Mankell hoch anzurechnen, dass er seine Heldin nicht einfach glorifiziert, sondern das System gegenseitiger Vorurteile und Abhängigkeiten genau zu beleuchten sucht. Er vermeidet Schwarz-Weiß Malerei und lädt ein auf eine erschütternde, durchaus spannende Zeitreise nach Afrika." Katja Weise, NDR Kultur, 30.07.12 "Eine kluge Psychologie des Rassismus vom Afrika-Spezialisten." Angela Wittmann, Brigitte, 22.08.12 "Ein genialer Roman über die Fesseln des Schwarzweißdenkens: Henning Mankells Meisterwerk.“ Denis Scheck, Deutschlandfunk, 24.08.12
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