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Das Geräusch der Dinge beim Fallen

Juan Gabriel Vásquez

Das Geräusch der Dinge beim Fallen

ERZÄHLUNGEN UND ROMANE

Gelesen von Sebastian Rudolph, Bernhard Schütz

Informationen: Hörspiel, 96 Minuten, 2 CDs, 16.99 €

Verlag: Der Audio Verlag

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Rezension

Am Anfang steht der Tod eines Nilpferds. Es war aus dem Privatzoo des Drogenkönigs Escobar ausgebrochen, der nach dessen Tod langsam zerfällt. Die Nachricht wirft Jura-Professor Antonio Yammara in die Neunzigerjahre zurück, in die Drogenkriege von Bogotá. Damals wurde Ricardo Laverde, ein trauriger Einzelgänger, mit dem er seine Abende verbrachte, neben ihm erschossen. Yammara wurde reizbar, depressiv, agoraphob, vernachlässigte seine junge Familie - bis ihn Maya Fritz fand, Laverdes Tochter. Von ihr erfuhr er die Geschichte des geheimnisvollen Toten, der als junger Mann mit dem Flugzeug Marihuana und Kokain transportierte. Das Hörspiel zeichnet sich vor allem durch die sorgfältig ausgestalteten Atmos und die guten Leistungen sämtlicher Sprecher aus. Bernhard Schütz' Ricardo kann man seine Tränensäcke anhören, Sebastian Rudolphs Antonio wirkt stets gefährdet, zerbrechlich, instabil. Maya, die nicht nur ihren Vater auf tragische Weise verloren hat, klingt melancholisch, selbst wenn sie lacht. Nicht zuletzt ermöglicht das Werk einen kritischen Blick auf die prohibitive Drogenpolitik Richard Nixons und seiner Nachfolger.

(ed)

Kurzbeschreibung

Ein großer Roman über den Drogenkrieg in Kolumbien: Kolumbien im Jahre 2009: Antonio Yammara, Jura-Professor in Bogotá, wird über eine Nachricht im Fernsehen in die Vergangenheit zurückversetzt. Anlässlich des Todes eines Nilpferds wird an den ehemaligen Drogenbaron Pablo Escobar erinnert, der sich zu Lebzeiten einen pompösen Privatzoo hielt. Vor Antonio Yammaras Augen wird das Bild seines Freundes Ricardo Laverde wach, der knapp 40 Jahre zuvor auf offener Straße erschossen wurde. Damals hatte das von Pablo Escobar angeführte Drogenkartell das Land fest in der Hand – Gewalt, Mord, Erpressung waren an der Tagesordnung. Antonio wird die schmerzlichen Bilder nicht mehr los, Tag und Nacht quälen ihn die Erinnerungen. Also beginnt er, nachzuforschen. Warum musste Ricardo Laverde damals sterben?
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