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Das Tagebuch des Teufels

Nicholas D. Satan

Das Tagebuch des Teufels

ERZÄHLUNGEN UND ROMANE

Gelesen von Matthias Keller, Katharina Schmidt, Dirk Pettenkofer

Informationen: Lesung, 145 Minuten, 2 CDs, 16.95 €

Verlag: Eichborn

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Rezension

Die Idee ist klasse: Das Tagebuch des Teufels lässt uns daran teilhaben, mit welchen Hintergedanken der „Autor“ in der Vergangenheit für Katastrophen und Schicksalsschläge bis ins Jahr 2008 verantwortlich war. Letztere passierten ihm auch selbst: So war er leider zu spät bei Maria, und Jesus war zwar naiv, aber nicht bestechlich – im Gegensatz zu Pontius Pilatus.

Eine interessante Herangehensweise an wichtige Epochen und Meilensteine der Menschheitsgeschichte. Hinzu kommt ein aufwendig und witzig gestaltetes Booklet, das in einem ledern und angesengt aussehenden Pseudo-Buch steckt. Und auch der Hauptsprecher Matthias Keller weiß zu gefallen, zumindest versucht er in eine süffisant-zynische Rolle zu schlüpfen.

Der Einsatz der leidlich professionellen Mitsprecher und die akustisch einfallslosen Ankündigungen jedes Tagebuch-Eintrags wirken dagegen, sorry, wie eine Amateurproduktion. Auch sind die Einträge selbst alles andere als „böse und verdammt witzig“, wie uns der Klappentext weismachen will, sondern eher in der Kategorie „überflüssig“ zu verbuchen und nur selten satirisch. Im Grunde hören wir nur Lästereien über Ereignisse, die sich der liebe Herr Satan auf die Fahnen schreibt.

Ja, die Idee war klasse. Aber wahrscheinlich benötige ich für die Witz-Übersetzung ein Tagebuch fürs Tagebuch.

(rw)

Kurzbeschreibung

Ein Höllenspektakel — dieses Hörbuch ist schwarz, böse und verdammt witzig Am Anfang steht ein kleiner Sündenfall: Weil der große Boss es partout nicht leiden kann, wenn einer seiner Untergebenen eine eigene Meinung hat, wird der Teufel hochkant rausgeworfen. Satan erschafft die Unterwelt und sinnt mit arbeitslosen Überläufern auf Rache. Der Plan: die Weltherrschaft. In seinem jetzt gefundenen und erstmals transkribierten Tagebuch erfahren wir in allen Details, mit welcher Perfidie er sich ans Werk machte: wie Satan sich die großen Plagen patentieren ließ und wann er seine Fassung der zehn Gebote entwickelte. Wie er vom Projekt »Jesus« erfahren hat und trotzdem zu spät bei Maria war. Warum J. zwar naiv, aber leider nicht bestechlich war. Im Gegensatz zu Pontius Pilatus und Barabas. Doch das war erst der Anfang ...
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