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Die Ermordung des Commendatore Teil II

Haruki Murakami

Die Ermordung des Commendatore Teil II

ERZÄHLUNGEN UND ROMANE

Gelesen von David Nathan

Informationen: ungekürzte Lesung, 831 Minuten, 11 CDs, 26 €

Verlag: Hörbuch Hamburg

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Rezension

Und weiter geht die Geschichte um den namen- wie planlosen Porträtmaler, der in verschiedene rätselhafte Geschichten hineingezogen wird. Angefangen bei dem Geheimnis eines gefundenen Gemäldes bis hin zum Verschwinden eines Mädchens, dessen Porträt er malen sollte. Wie die meisten der Protagonisten in Murakami-Romanen wird dem Maler bei der Suche nach der jungen Marie eine Reise auferlegt, die in das Grenzgebiet zwischen Realität und Illusion führt. Damit versteht Murakami immer noch, zu fesseln. Aber dieser Läuterungsweg hinterlässt keinen Nachhall bei der Hauptfigur. Und die Geschichte verästelt sich in zu viele Nebenhandlungen, bemüht philosophischen Reflexionen über den künstlerischen Schaffensprozess und allzu schlüpfrig wirkenden Sex-Passagen. Und David Nathan ist als Sprecher auch nicht die richtige Verkörperung für den 36-jährigen Ich-Erzähler. Seine Stimme wirkt 20 Jahre älter. Zudem erschwert seine Neigung zu Überbetonung  das Zuhören. Ganz zu schweigen von der fehlenden Gabe, lakonische und ironische Zwischentöne herauszuarbeiten. Nur in Dialogen ist Nathan packend.  Leider zu wenig für einen Hörgenuss.

(mms)

Kurzbeschreibung

Der Held des neuesten Romans von Haruki Murakami, ein namenloser junger Maler, hatte sich mit den Jahren in Tokio einen Ruf als hervorragender Porträtist erworben. Doch mit der Trennung von seiner Frau lehnt er schlagartig sämtliche Aufträge ab. Er will sein Leben neu ordnen und zieht sich in ein abgelegenes Haus zurück. Dort legt ihm sein Agent eines Tages ein äußerst lukratives Angebot vor. Er soll das Porträt eines steinreichen Mannes anfertigen. Nach einigem Zögern nimmt er an. Fortan sitzt ihm Wataru Menshiki regelmäßig Modell. Doch der Ich-Erzähler findet nicht zu seiner alten Fertigkeit zurück. Das, was Menshiki ausmacht, kann er nicht erfassen. Wer ist dieser Mann, dessen Gesicht er keine Tiefe geben kann? Der ihm sehr Intimes erzählt und doch undurchsichtig bleibt? Durch einen Zufall entdeckt der junge Maler auf dem Dachboden ein meisterhaftes Gemälde. Es trägt den Titel »Die Ermordung des Commendatore«. Plötzlich geschehen mehr und mehr merkwürdige Dinge um den Ich-Erzähler herum, als würde sich eine andere Welt öffnen. Soll er sich wirklich Menshiki anvertrauen und ihm davon berichten?


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