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Wintergeister

Kate Mosse

Wintergeister

ERZÄHLUNGEN UND ROMANE

Gelesen von Reinhard Kuhnert

Informationen: gekürzte Lesung, 238 Minuten, 4 CDs, 19.95 €

Verlag: Argon Verlag

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Rezension

Freddie Watson, der nie über den Tod seines Bruders im 1. Weltkrieg hinwegkam, verunglückt im Dezember 1928 mit dem Auto in der Nähe des kleinen französischen Bergdorfes Nulle. Auf dem Weg dorthin, hört er Stimmen in der Nacht. Später lernt er auf einem Dorffest eine junge Frau kennen, die ihn im Nebel an einen See führt. Als er am anderen Morgen im Fieber erwacht, will niemand je von ihr gehört haben. Freddie aber ist fest entschlossen, sie zu finden.

Vielleicht lag es an der Art, mit der Reinhard Kuhnert die Sätze nachklingen lässt, indem er kaum merklich die Stimme hebt, sodass das Gehörte wie etwas, über das noch nicht das letzte Wort gesagt ist, in der Schwebe bleibt. Vielleicht an der kühl distanziert und anheimelnd zugleich klingenden Stimme des Dramaturgen, Schauspielers und Sprechers. Vielleicht daran, dass Kate Mosse wie eine optimistische Nachtromantikerin auf den Spuren Eichendorffs ein kleines schaurigschönes, in den Pyrenäen verborgenes Dorf erschuf, dem wohl auch Kuhnerts Lesung erst ihren eigentümlich sirenenhaften Unterton verdankt. Vermutlich war es all das, was dazu führte, dass mich "Wintergeister" sofort in seinen Bann schlug und erst knappe vier Stunden später wieder los und mit einem irgendwie mulmigen Gefühl endlich ins Bett gehen ließ.

(smv)

Kurzbeschreibung

Freddie Watson, der nie über den Tod seines Bruders im 1. Weltkrieg hinwegkam, verunglückt im Dezember 1928 mit dem Auto in der Nähe des kleinen französischen Bergdorfes Nulle. Auf dem Weg dorthin, hört er Stimmen in der Nacht. Später lernt er auf einem Dorffest eine junge Frau kennen, die ihn im Nebel an einen See führt. Als er am anderen Morgen im Fieber erwacht, will niemand je von ihr gehört haben. Freddie aber ist fest entschlossen, sie zu finden. Vielleicht lag es an der Art, mit der Reinhard Kuhnert die Sätze nachklingen lässt, indem er kaum merklich die Stimme hebt, sodass das Gehörte wie etwas, über das noch nicht das letzte Wort gesagt ist, in der Schwebe bleibt. Vielleicht an der kühl distanziert und anheimelnd zugleich klingenden Stimme des Dramaturgen, Schauspielers und Sprechers. Vielleicht daran, dass Kate Mosse wie eine optimistische Nachtromantikerin auf den Spuren Eichendorffs ein kleines schaurigschönes, in den Pyrenäen verborgenes Dorf erschuf, dem wohl auch Kuhnerts Lesung erst ihren eigentümlich sirenenhaften Unterton verdankt. Vermutlich war es all das, was dazu führte, dass mich "Wintergeister" sofort in seinen Bann schlug und erst knappe vier Stunden später wieder los und mit einem irgendwie mulmigen Gefühl endlich ins Bett gehen ließ.
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