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Betty

Georges Simenon

Betty

ERZÄHLUNGEN UND ROMANE

Gelesen von Christian Redl

Informationen: gekürzte Lesung, 130 Minuten, 2 CDs, 14.95 €

Verlag: Hoffmann und Campe

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Rezension

Georges Simenon hat mit "Betty" ein faszinierendes Frauen-Porträt geschrieben. Die junge Frau findet sich in einer Lyoner Spelunke wieder, alkoholisiert und anscheinend unter Drogen gesetzt. Eine ältere Dame nimmt sich ihrer an, besorgt ihr ein Hotelzimmer, kümmert sich um die Verwirrte, die nach und nach berichtet, was ihr widerfahren ist: Sie hat einen Vertrag unterzeichnet, im dem sie auf ihre Kinder verzichtet, ihr Mann und ihre strenge Schwiegermutter haben von ihrer Untreue erfahren. Ein Opfer der Konventionen und der Gesellschaft, das sich nach Selbstbestimmung sehnt, so scheint es ... Christian Redl liest den Text, der sich fast nur auf Bettys Wahrnehmung stützt, sonor, sensibel und intensiv zugleich.

(tm)

Kurzbeschreibung

»Ein faszinierendes Frauenporträt. Betty ist eine der Femmes fatales, denen man auf seinem Lebensweg lieber nicht begegnet. Sie zerstört sich selbst, indem sie andere zerstört. Eine Hymne an die amoralische Frau.« Monique Pantel / France–Soir, Paris. - Guy, der elegante, sportliche Sohn eines Generals, hat Betty aus Liebe geheiratet. Aber kennen will er seine Frau nicht; er will nicht wissen, was sie nachmittags treibt, er wartet nur auf einen Stammhalter. Die Geschichte einer Verwahrlosung, einer mörderischen Rache an einer Gesellschaft, die das Reden verlernt hat. Textprobe: „Er frage nicht mehr, ob sie noch mal dasselbe wünsche. Sie hatte es eilig. Je schneller es ginge, desto besser. Es verschwamm ihr alles vor den Augen. Da waren zum Beispiel rote Haare, die entweder ganz in ihrer Nähe oder auch am anderen Ende des Schankraums sein mochten und von denen sie nicht wusste, ob sie von einer Frau oder einem Mann waren. Sie musste sich anstrengen, um mit ihren Pupillen schwarz zu sehen, und erst dann bemerkte sie die starren, gleichgültigen Gesichter, die Wachsfiguren zu gehören schienen.“
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