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Point Whitmark – Die fiebrigen Tränen

Andreas Gloge, Decision Products

Point Whitmark – Die fiebrigen Tränen

THRILLER UND KRIMIS

Gelesen von Jürg Löw, Sven Plate, Gerrit Schmidt Foss, Kim Hasper

Informationen: Hörspiel, 52 Minuten, 1 CDs, 8.95 €

Verlag: Folgenreich / Universal

Hörer-Rezension2

Redaktion

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Rezension

Wie schön, wenn einen eine etablierte und gut gemachte Hörspielserie noch mal richtig überraschen kann! Die 25. Folge um die drei Jungdetektive/Nachwuchsreporter aus dem US-Ostküstenstädtchen Point Whitmark ist die bislang beste. Denn zu der gewohnt professionellen Hörspiel-Inszenierung aus dem Hause Volker Sassenberg und einer wirklich spannenden Handlung gesellt sich diesmal ein amüsantes Serien-Crossover: Drei Charaktere aus der Sassenberg-Serie „Gabriel Burns“ – Newman, Kramer und Bakerman – tummeln sich diesmal als „Leute von der Regierung“ in Point Whitmark. Prima Idee und klasse eingebaut. Und ein Indiz dafür, wie heiß der Fall diesmal ist …

Die „fiebrigen Tränen“ sind zwei goldgelbe, uralte Bernsteine, die Sarah Goodwinter findet, um diese dem lokalen Museum zum verkaufen. Als seltsame Regierungsangestellte und eine finstere alte Frau Interesse an den mit Einschüssen versehenen Steinen zeigen, werden auch Jay, Tom und Derek erst in den Strudel der Vergangenheit gerissen, um später dann in die Luft zu gehen …

Ob Verfolgungsjagden, Hafenatmosphäre oder Jahrmarktstimmung – Sassenberg bettet die überzeugenden Sprecher (klasse: Sabine Krause als durchgeknalle Luzia Weaver) wie gehabt in eine lebendige Geräuschkulisse. Hörenswerter Jugendkrimi, der aus der Serienmasse hervorsticht.

(bär)

Kurzbeschreibung

Über dreihundert Jahre ist es her, dass Point Whitmark seine letzte Sonnenfinsternis erlebte. Seltsame Besucher strömen in das Küstenstädtchen. Und nicht alle verfolgen gute Absichten. Das Vermächtnis der Familie Goodwinter verwickelt Jay, Tom und Derek in die unaussprechlichen Gräuel der Vergangenheit. Bringen die fiebrigen Tränen tatsächlich den Tod? Zu spät begreifen die Jungen, dass der verbotene Fund niemals in die falschen Hände gelangen darf. Als der Himmel sich verdunkelt, ist die Katastrophe unausweichlich.
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Hörerrezensionen (2)

4.2

Re: Point Whitmark – Die fiebrigen Tränen

von reziratte.de am 03.08.2010

Mit „Die fiebrigen Tränen“ ist die Point Whitmark – Reihe nun also schon 25 Folgen „alt“ und man kann mit Fug und Recht von einem Jubiläum sprechen.
Die Geschichte an sich erinnert sehr an die ersten Folgen der Serie: sehr auf die detektivische Arbeit der drei Jungs ausgelegt und ohne Mystery-Aspekte, wie sie in vorigen Folgen häufig vorkamen.
Dazu ein ordentlicher Schuss Action (der mir in dieser Folge besonders gefallen hat)und der typische Humor und fertig ist ein neuer, spannender Fall der drei Jungs vom Radio.
Wobei ich schon sagen muss, dass die Idee zum Teil nicht ganz so neu ist.
Die „Fiebrigen Tränen“ brachten Unheil über die Menschen und der Grund dafür unterscheidet sich nicht großartig von jenem, wegen dem in „Der Weg der Dunkelmühle“ so viele Menschen dem Irrsinn verfallen sind.
Quasi zu Ehren des Jubiläums treffen wir in Folge 25 viele Charaktere wieder, die in den letzten Folgen oft gefehlt haben, die aber für den Charme der Serie unverzichtbar sind: Vater Callahan, Sheriff Baxter und die „Stimmgabel des Grauens“ (O-Ton Jay) Billy Boy.
Als weiteres Schmankerl erleben wir in „Die fiebrigen Tränen“ ein Crossover der Serien Point Whitmark und Gabriel Burns, denn in dieser Folge tauchen Bakerman, Joyce und Larry Newman in Point Whitmark auf.
Darüber kann man nun geteilter Ansicht sein.
Zwar fügen die drei sich gut in die Folge ein, aber ich denke dennoch, dass es auch ohne sie gegangen wäre. Für ihre Rollen hätten sich bestimmt auch andere „Gesetzeshüter“ gefunden, die USA haben schließlich auch eine Regierung.
Die kleinen Andeutungen in Richtung Gabriel Burns versteht auch nur jemand, der sich da auskennt, was genau haben sie also in dieser Point Whitmark – Folge verloren?
Kurz gesagt, man stößt sich nicht dran, aber einen Sinn habe ich darin nicht gesehen.
Ich mag Point Whitmark, ich mag Gabriel Burns…aber bitte jede Serie für sich.

Zu den Sprechern bleibt nicht groß etwas zu sagen, man kennt sie seit 25 Folgen und nachwievor ist an ihnen nichts auszusetzen.
Einzig Billy Boys Stimme hat sich verändert, er ist inzwischen in der Pubertät und entsprechend hört er sich auch an, ist aber nerv tötend wie eh und je, das stellen die drei Freunde schnell fest. Luis Fischer ist seiner Rolle trotz veränderter Stimme also treu geblieben.
Die Gaststars Ernst Meincke, Björn Schalla und Bianca Krahl klingen genauso wie man sie aus Gabriel Burns kennt: einfach top!

Mein persönliches Highlight an der Point Whitmark – Reihe ist ja u.A. die Musik und auch in dieser Folge ist sie wieder vom Feinsten. Nie zu dominant, aber immer da, wo sie hingehört, melodisch, Atmosphäre schaffend und einfach schön anzuhören.

Das Cover präsentiert sich im gewohnten Stil: vom Hintergrund her eher düster mit einem farblich sehr kontrastreichen Bildausschnitt zu einer Szene des Hörspiels.
Leider bin ich bei den ersten paarmal Hingucken überhaupt nicht schlau aus dem Bild geworden, da ich keine Verbindung zwischen Titel und Inhalt und dem Bild herstellen konnte. Für mich passte es einfach nicht zusammen.
Nachdem ich die Folge nun gehört habe, sieht das allerdings ganz anders aus.
Dennoch bin ich der Meinung, dass ein Bild mit den „Fiebrigen Tränen“ besser gepasst hätte.

Fazit: Eine unterhaltsame, spannende Folge, erfreulicherweise sehr oldschool, die die Bezeichnung „Jubiläums-Folge“ verdient.

4.2

Re: Point Whitmark – Die fiebrigen Tränen

von Hoerzentrale.de am 23.07.2010

Um es gleich vorweg zu nehmen: Diesmal hat Hörspielschreiber Volker Sassenberg wirklich den Vogel abgeschossen. Diese Folge ist jetzt schon Kult! Doch der Reihe nach: In dem kleinen Küstenstädtchen Point Whitmark herrscht helle Aufregung! Zum einen steht eine totale Sonnenfinsternis vor der Tür und zusätzlich feiert "Kathys Restaurant" 25jähriges Bestehen. Material genug also für die drei Freunde Jay, Derrek und Tom und ihrem lokalen Radiosender im alten Leuchtturm. Alles läuft gut, bis plötzlich mysteriöse Leute „von der Regierung“ in Point Whitmark auftauchen und beginnen, gezielt Fragen zu stellen.

Die merkwürdigen Männer mit der jungen Frau an ihrer Seite sprechen mit „kanadischen Akzent“ und dürften fleißigen Hörspielhörern keine Unbekannten sein, heißen sie doch Bakerman, Larry Newman und Joys Kramer. Die drei Figuren aus Volker Sassenbergs Mystery-Serie „Gabriel Burns“ statten in der Jubiläumsfolge dem kleinen Point Whitmark einen Besuch ab. Beim Hören des Satzes „Mein Name ist Bakerman.“ in der unverwechselbaren Stimme von Ernst Meincke hat es mir wirklich die Sprache verschlagen. „Gabriel Burns“ trifft auf „Point Whitmark“! Einfach genial! Ob die Grauen Engel in der Küstenstadt eingefallen sind oder Point Whitmark einer der zehn fahlen Orte ist, wird an dieser Stelle natürlich nicht verraten. Das muss jeder selber gehört haben. Doch soviel sei verraten: Diese Folge bleibt spannend bis zum Schluss.

Stellt sich beim Hören zwangsläufig auch die Frage, ob Sassenberg die Ideen für seine Serie ausgegangen sind oder ob er einfach nur eine große Portion Humor besitzt. Ich tippe auf Letzteres. Allein die Tatsache, dass Bakerman und Co mit ihren Originalstimmen von Ernst Meincke, Björn Schalla und Bianca Krahl einen Gastauftritt in einem Kinderhörspiel haben, ist einfach genial und wirklich saukomisch! Ein weiterer Höhepunkt ist in meinen Augen der Auftritt von Billy Boy, der sich gerade im „Stimmbruch befindet“. Sprecher Luis Fischer verkörpert diesen treudoofen Jungen einfach perfekt mit einer Mischung aus liebenswürdiger Blödheit und großer Naivität.

Lenkt man sein Gehör auf die eigentliche Geschichte und sieht von der „Gabriel-Burns“-Besetzung einmal ab, so stellt man fest, dass „Die fiebrigen Tränen“ auch ohne Gastauftritt eine durch und durch gelungene Point-Whitmark-Folge darstellt. Auch alle anderen Haupt- wie Gastsprecher geben in dieser kleinen Jubiläumsfolge ihr Bestes, sind es Eberhard Prüter als Mr. Sorka oder Bettina von Nordhausen in der Rolle von Mrs. Miller.

Warum die drei „Kanadier“ allerdings nicht in der Besetzungsliste auftauchen, ist mir ein Rätsel. Doch da das die einzige Kritik meinerseits an dieser rundum gelungenen Folge ist, sei darauf gesch…..en! Vom Cover bis zur abwechslungsreichen Musikuntermalung ist alles stimmig bis ins kleinste Detail.

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