Editorial
Liebe Leserinnen und Leser,das erste Heft im neuen Jahr ist uns eine Herzensangelegenheit. „Liebe kann so viele Gesichter haben. Geglückte Beziehungen – zum Partner, zu Kindern, Eltern, Freunden – sind für mich die größten Erfolge in meinem Leben“, sagt die israelische Bestsellerautorin Zeruya Shalev im Titelinterview (S.14). Die vielen Gesichter der Liebe spiegeln sich auch in der Literatur … Mehr…
Reportage
Sie bringen Bücher zum Klingen, verwandeln sie in Hörbücher, Lese- und Lernhilfen und sogar Brettspiele: Elektronische Hörstifte liegen nicht nur bei jungen Leseratten im Trend, sondern lohnen sich auch für Erwachsene. BÜCHER präsentiert vier Stifte und vier Konzepte. Mehr…
Reportage
Erst bekam er einen Oscar für den Animationsfilm „Die Fundsache“, dann den „Nobelpreis“ für Kinderliteratur, den Astrid Lindgren Memorial Award. BÜCHER traf den australischen Zeichenkünstler Shaun Tan auf seiner Lesung in Hamburg. Mehr…
Kolumne vom 03.01.12
Literatur passiert. Ständig. Überall. Wirklich, man kann kaum kaum einen Pflasterstein hochheben, ohne dass – Manchmal zugegebenermaßen auch nicht. Aber ich weiß, was man dagegen tun kann.Wenn wohlmeinende Lehrer, Eltern, Politiker und Ehrenamtliche Kindern und Jugendlichen jahrelang das Lesen nahelegen, müssen sie sich nicht wundern, wenn besagte Jugendliche als Analphabeten enden. Denn Jugendliche wollen nie, was Erwachsene wollen. Außerdem merken die doch, dass Autoritäten das Lesen nur fördern, weil sie auch in zehn, zwanzig Jahren noch kompetent an der Fleischtheke bedient werden woll … Mehr…
Portrait
Er synchronisiert diverse Hollywood-Stars, dreht fürs Fernsehen, macht Lesungen und Hörspiele und moderiert den „Ohrkanus“: Charles Rettinghaus hat gut zu tun. Wir sprachen mit dem sympathischen Schauspieler, der derzeit gleich zweimal auf Spurensuche geht … Mehr…
Interview
Ein Bücher-Interview mit Sebastian Fitzek über menschliche Abgründe, Motive und Motivation.Was hat Ihnen letztlich den Anstoß zu einem Buch wie „Der Augensammler“ und nun „Der Augenjäger“ gegeben?Beim „Augensammler“ gab es ein ganz konkretes Erlebnis, das mich über Umwege zum Plot inspirierte. Ich war bei einer Physiotherapeutin, die meinte, sie könne aus meinen rein physischen Problemen viel … Mehr…
Interview
Kristín Marja Baldursdóttir gehört zu den bekanntesten isländischen Autorinnen. Ihre Romane sind in etliche Sprachen übersetzt und Touristen reisen an die wunderschön beschriebenen Orte der Handlung. Häufig dreht diese sich um außergewöhnliche Frauen. Bücher traf die Schriftstellerin in ihrem Haus in Reykjavík und sprach mit ihr über die Rolle der Frauen. Mehr…
Interview
Der isländische Autor Hallgrímur Helgason hat etwas gewagt, das nur wenigen Männern gelingt: Sein neuer Roman ist aus der Perspektive einer Frau geschrieben, einer Achtzigjährigen, die in einer Garage lebt. Wie es dazu kam, erzählt er im BÜCHER-Interview. Mehr…
Portrait
Weil Liao Yiwu sein Buch „Für ein Lied und Hundert Lieder“, einen Zeugenbericht über seine Zeit als politischer Gefangener in China, in seinem Heimatland nicht veröffentlichen durfte, reiste er im Juli nach Deutschland aus. Seine Mithäftlinge nannten den Dichter, Reporter und Musiker den „Großen Verrückten“. Mehr…
Portrait
Daniela Krien erzählt von idyllischem Landleben, unruhigen Zeiten und einer gewaltigen, sinnlichen Liebe: In den letzten Tagen der DDR trifft sich eine 16-Jährige heimlich mit dem Eigenbrötler vom Nachbarhof. Mehr…
Portrait
Eine Hommage an den letzten Nationaldichter der westlichen Welt, der die isländische Literatur in die Moderne katapultierte.Einen Artikel über Halldór Laxness mit „Die Stimme Islands“ zu überschreiben – auwei, geht es noch?! Es lebe das Klischee! Aber was soll ich machen? Halldór Laxness war für mich die Stimme Islands und er ist es immer noch. Als ich vor langer Zeit zum ersten Mal … Mehr…
Wörterwelten
Im Leben jedes lesenden Menschen gibt es einige wenige Texte, die einen ungeheuren Einfluss auf ihn haben. BÜCHER fragte die isländische Autorin Steinunn Sigurðardóttir nach den wichtigsten Büchern ihres Lebens. Mehr…
Die Schönsten Liebesromane
Um seinem leeren englischen Alltag zu entfliehen, verschlägt es den Maler Robert Lomax an die Peripherie des britischen Empire. Im Hongkong der Fünfziger Jahre trifft er auf eine seelisch missbrauchte, doch aufrechte Frau, dessen Herz, „unzerstörbar wie ein Diamant“, ihn zutiefst berührt. Mehr…
Wiederentdeckte Klassiker
In seinen „Erinnerungen an Friedrich Nietzsche“ betrachtet Franz Overbeck den besten Freund nicht als Genie, sondern als sensiblen, vielfach gebrochenen Menschen. Das Buch spiegelt auf interessante Weise den Verlauf einer komplizierten Freundschaft. Mehr…
Überschätzte Bücher
Peter Sloterdijk holt in „Zorn und Zeit“ zum großen Wurf aus. Mal wieder. Mensch und Weltgeschichte will er neu erklären. Statt eines philosophischen Feuerwerks aber zündet er metaphorische Nebelkerzen, die eines nicht verhüllen: wie wichtig er sich selbst nimmt. Mehr…
Editorial
Liebe Leserinnen und Leser,„Letztlich sind die großen Fragen der Philosophie Kinderfragen“, sagt Erfolgsautor Richard David Precht und erzählt im Titelinterview von den Ausflügen in die Philosophie, die er mit seinem achtjährigen Sohn Oscar unternommen hat. Und weil Weihnachten das Fest der Kinder ist, haben wir für Sie die spannendsten Schmöker und die buntesten Bilderwelten aus diesem … Mehr…
Botschaften aus Babel
Bis 1989 lebte Erika Tophoven in Paris. Jetzt blickt die Übersetzerin zurück auf vierzig Jahre kreative Tätigkeit und Begegnungen mit faszinierenden Autoren. 1956 kamen Sie nach Paris. Der Anfang von „Glücklichen Jahren“?Der Titel des Buches weist auf das Theaterstück „Glückliche Tage“ von Samuel Beckett hin. Mein Mann, schon seit 1949 in Paris sesshaft geworden, hatte bei unserer ersten … Mehr…
Verhinderte Bestseller
Nicht satirisch genug fand die zeitgenössische Kritik Jens Sparschuhs „Der Schneemensch“. Dabei ist der klug konstruierte Roman über eine Himalajaexpedition nazideutscher Ahnenforscher ebenso fesselnd wie bitterkomisch und auf groteske Weise entlarvend. Mehr…
Verhinderte Bestseller
Ein toter Mafiaboss, ein verliebter Polizeiinspektor und eine der verstörendsten Städte des indischen Subkontinents spielen die Hauptrollen in diesem opulenten Bombay-Roman. Der indische Autor Vikram Chandra hat mit „Der Pate von Bombay“ einmal mehr bewiesen, was für ein meisterhafter Erzähler er ist. Mehr…
Wörterwelten
Im Leben jedes Lesers gibt es einige wenige Bücher, die einen ungeheuren Einfluss auf ihn haben. BÜCHER fragte Simon Urban nach den wichtigsten Büchern seines Lebens.1. Martin Walser: Ein fliehendes Pferd1995 habe ich mich in Walsers Sprache verliebt, wie sich mittelalte Damen in Walser verlieben: Hals über Kopf. Was für eine schwebend leichte Wucht! Was für ein Sog, den dieser Tonfall … Mehr…