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Die Enden der Welt

Roger Willemsen

Die Enden der Welt

SACHHÖRBÜCHER

Gelesen von Roger Willemsen

Informationen: gekürzte Lesung, 426 Minuten, 6 CDs, 24.95 €

Verlag: tacheles!

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Rezension

"Manchmal weiß man erst im Rückblick, dass man sich im Extremen befunden und von dort abgestoßen hat. (....) Der erhabene und deshalb auch schreckeneinflößende Ort schlechthin war der Nordpol, denn hier bewegt man sich tief in eine den Menschen abweisende Zone, eine Todeszone."

Roger Willemsen ist um die Erde gereist, um dort die Enden der Welt zu finden. Er ist an die entlegensten, geheimnisvollsten und manchmal an die gefährlichsten Orte gelangt. Das Besondere daran: Er schafft es, den Hörer in seine philosophischen Betrachtungsweisen einzubeziehen, ohne ihn zu überfordern. Keiner kann wie er so unverwechselbar und reflektierend Orte beschreiben, so dass einem selbst Hongkong neu erscheint. "Die Enden der Welt" regt zum Nachdenken an und macht neugierig, weckt sogar Entdeckerlust.

Roger Willemsens Stimme ist angenehm, sanft und sehr lebendig. Er erzählt voller Inbrunst, doch leider über weite Strecken viel zu schnell. Und eben diese Schnelligkeit nimmt einem die Zeit, das Gehörte zu verarbeiten. Das ist aber dringend nötig bei seiner literarischen Erzählweise und den vielen fremden Eindrücken. Dadurch ist es mitunter sehr anstrengend, ihm zu folgen. Man muss Pausen machen, um bis zum Ende des liebevoll gestalteten Hörbuchs zu gelangen. Das lohnt sich aber unbedingt!

(tm)

Kurzbeschreibung

Auf fünf Erdteilen war Roger Willemsen unterwegs, um seine ganz persönlichen Enden der Welt zu finden. Manchmal waren es die großen geographischen: das Kap von Südafrika, Patagonien, der Himalaja, die Südseeinseln von Tonga, der Nordpol. Manchmal waren es aber auch ganz einzigartige, individuelle Endpunkte: eine Bahnstation in Birma, ein Bett in Minsk, ein Fresko des Jüngsten Gerichts in Orvieto, eine Behörde im kriegszerrütteten Kongo. Immer aber geht es in diesen grandiosen literarischen Reisebildern auch um ein Enden in anderem Sinn: um ein Ende der Liebe und des Begehrens, der Illusionen, der Ordnung und Verständigung. Um das Ende des Lebens – und um den Neubeginn. „Heute waren die Wolken eine Sehenswürdigkeit, nicht geringer als die Berge. Von ihrem Anblick ruhte ich mich aus, bis ich hungrig wurde. Da war es vier Uhr früh, alles schlief, und ich tappte durch die Gänge. Um halb sieben Uhr fiel mir eine Frau aus dem Aufzug entgegen, betäubt von Insektenspray. Ich hielt sie kurz im Arm. Glücklich fühlten wir uns beide nur, weil der Insektenspray so stark war. ‚In dieser Gegend’, sagte sie, ‚entwickeln sich alle Dinge dramatisch.’“
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