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Das Foucaultsche Pendel

Umberto Eco

Das Foucaultsche Pendel

SPEZIAL

Gelesen von Jutta Lampe , Matthias Haase, Christian Brückner, Otto Sander

Informationen: Hörspiel, 217 Minuten, 3 CDs, 19.95 €

Verlag: Der Hörverlag

Hörer-Rezension2

Redaktion

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Rezension

Viele Leser sind an diesem Monumental-Block an Gelehrsamkeit gescheitert – obwohl als Abenteuer- und Historienroman konzipiert. Das Hörspiel aber ist die reinste Verführung, sich auf dieses komplexe und postmoderne Wissensspiel einzulassen. Es besticht durch subtil arrangierte Gespräche und Szenen und bietet großartige Charaktersprecher. Etwa Matthias Haase als Ich-Erzähler Casaubon. Sein beklemmender Grundton umhüllt die ganze Geschichte. Denn der Wissenschaftler-Spaß – der „Plan“, mit dem Casaubon und seine Kollegen die Weltverschwörung der Tempelritter aufdecken wollen – endet tödlich. Ein Paradebeispiel, wie ein anstrengender Lesestoff durch straffende und klingende Bearbeitung leichter wird, ohne an Gewicht zu verlieren.

(mms)

Kurzbeschreibung

In einer Bar trifft Casaubon die esoterischen Lektoren Belbo und Diotallevi. Gibt es heute noch Geheimbünde? Existiert ein großer Plan der Tempelritter zur Erringung der Weltherrschaft? Der Diskurs über die Weltgeschichte mündet in ein wahnwitziges Spiel zwischen Metaphysik und Wirklichkeit … Umberto Eco, Jahrgang 1932, gelang mit Das Foucaultsche Pendel der weltweit erfolgreiche Nachfolger seines Bestsellers Der Name der Rose: eine detektivisch-kriminalistische Spurensuche in der Geistesgeschichte des Abendlandes.


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Hörerrezensionen (2)

0.85

Re: Das Foucaultsche Pendel

von Tral am 15.10.2011

Drei Männer erfinden eine Verschwörung. Legen Spuren bis weit in die Vergangenheit und haben ihr Vergnügen am Fabulieren. Doch die "Verschwörung" macht sich selbständig und kostet einen von ihnen das Leben. Diese Idee - phantastisch, die Handlung, die sich daraus entwickelt - durchdacht und folgerichtig, denn sie entlarvt den Hang vieler Menschen, alles zu glauben, was nur ein wenig den Anklang von Mystik und Verschwörung hat. Aber den Text dann zu hören ist anstrengend. Die Stimme des Erzählers Casaubon wirkt auf mich doch sehr einschläfernd und die Länge vieler Passagen läßt mich ungeduldig werden. Das Buch zu lesen mag angehen. Da kann man zurückblättern, Seiten überspringen, und wieder zurückblättern, wenn man merkt, dass man zu weit gesprungen ist. Man kann auch nach Seite 157 gleich die letzte Seite lesen - ich weiß: ein Sakrileg!!!! Aber der Wunsch, dies zu tun, ist für mich ein Wertungsmerkmal. Es bedeutet, dass ich dieses Buch wahrscheinlich nicht wieder lesen oder hören werde. Und "Das Foucaultsche Pendel" gehört dazu.

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