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Der ewige Faschismus

Umberto Eco

Der ewige Faschismus

SACHHÖRBÜCHER

Gelesen von Axel Wostry

Informationen: ungekürzte Lesung, 94 Minuten, 2 CDs, 14.95 €

Verlag: CC-Live

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Rezension

„Der Ur-Faschismus kann in den unschuldigsten Gewändern daherkommen. Es ist unsere Pflicht, ihn zu entlarven.“ Doch woran erkennt man Faschismus? Im titelgebenden Text dieser Sammlung, einem Vortrag, den er 1995 an der Columbia University in New York hielt, arbeitet Umberto Eco – er fehlt! – 14 Merkmale heraus, die den Faschismen des 20. Jahrhunderts gemeinsam waren. Anders als die meisten derjenigen, die heute mit autoritären Ideen sympathisieren, hat der 1932 geborene Semiotiker in einem faschistischen Staat gelebt. Er erzählt, wie seine Mutter ihn nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs eine Zeitung holen schickte und er angesichts des neuen Pluralismus begriff, was Freiheit bedeutet – „Freiheit der Rede, der Presse, der politischen Vereinigung“. Doch auch die anderen vier Texte sind hörenswert – insbesondere „Ein neuer Vertrag von Nimwegen“, der das vereinte Europa feiert, und „Experimente in reziproker Ethnologie“. Der Sprecher Axel Wostry liest, wie man generell lesen sollte: klar, ruhig, ausdrucksvoll, den Text durchdringend. Dabei tritt er so weit hinter dem Text zurück, dass man fast das Gefühl hat, der eigenen inneren Stimme beim Lesen zuzuhören.

(ed)


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